Am 4. Mai war es mal wieder so weit und ein neues Rotexwochenende, diesmal in Lüneburg, begann. Das besondere bei diesem Wochenende war, dass diesmal nicht nur Rotexer*innen und Austauschschüler*innen, sondern auch die zukünftigen Outbounds anwesend waren. Am Freitag machten sich also alle auf den Weg zur Sporthalle der St. Ursula Schule in Lüneburg, wo wir die nächsten zwei Nächte verbrachten. Nach der routinemäßigen Anmeldung folgte zuerst die Begrüßung und die Erklärung der Regeln, wie es sie bei jedem Rotexwochenende gibt. Außerdem stellten sich noch einmal alle Rotexer*innen vor. Für die Austauschschüler*innen waren diese zwar schon bekannt und einige begleiteten auch die EuropaTour, aber für die Outbounds war alles noch etwas neu.

Nach der Begrüßung ging der Kampf um die besten Plätze in der Turnhalle los, da natürlich jeder eine der heiß begehrten Weichbodenmatten ergattern wollte. Währenddessen bereiteten die Rotexer*innen das Abendbrot vor. Das Abendbrot bestand wie immer aus einem abwechslungsreichen Buffet aus vielen Leckereien, die alle mitgebracht hatten.

Anschließend fand der „Candlelight Talk“ statt, bei dem die Inbounds und Outbounds gemischt in kleinen Grüppchen zusammensaßen und über die verschiedensten Themen miteinander reden konnten. Die Gruppen wurden länderspezifisch sortiert, sodass sie Outbounds sich auch über ihr zukünftiges Gastland informieren konnten und noch die letzten Fragen stellen konnten, die ihnen auf dem Herzen lagen. Nach den ausgiebigen und interessanten Unterhaltungen wurden noch ein paar Spiele gespielt um die beiden Gruppen näher zusammen zu bringen. Es wurde getanzt, gelacht und sich viel ausgetauscht.

Der Nächste Tag begann früh um 7.30 Uhr mit der Weckeinheit und nach dem Frühstück gingen schon einmal die Outbounds in die Lüneburger Innenstadt. Die Austauschschüler*innen blieben zuerst in der Turnhalle und bereiteten sich mit der Hilfe von Gerd Baumgarten auf ihren musikalischen Beitrag der Distriktkonferenz vor. Dabei übten sie fleißig einige Lieder, unter anderem auch die deutsche Nationalhymne, ein. Nach der Probe begaben sich auch die Inbounds in die Innenstadt. In kleinen Gruppen sammelten sie mit den Outbounds zusammen fleißig Spenden für den Tag der Hilfsbereitschaft. Mit den gesammelten Spenden wird das Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel“ gefördert, dass die Inbounds auch schon tatkräftig beim Hundisburg-Wochenende mit einer eignen Baumpflanzaktion unterstützt hatten. Insgesamt sammelten Austauschschüler*innen und Outbounds gemeinsam 1200€. Die große Sammelaktion wurde mit einem leckeren Mittagessen im Innenhof der IHK belohnt. Bei Bratwurst und Grillkäse blieb kein Wunsch offen!

Wohlgesättigt machten sich dann alle auf den Weg zum Rathaus, wo wir eine exklusive Audienz mit einem der Bürgermeister erhielten. In wahrscheinlich Deutschlands schönsten Ratssaal (Einladungen um uns vom Gegenteil zu überzeugen, nehmen wir gerne entgegen), der die Erinnerung an die Hansestadt in sich trägt, erfuhren wir noch viele spannende Informationen über Lüneburg und das Rathaus selbst.

Nach dem anstrengenden Tag machten wir uns wieder auf den Weg zu unserer Unterkunft und aßen Abendbrot. Der Tag war aber lange noch nicht vorbei. Ein paar Schlafsäcke und Matten (aber nicht die Weichbodenmatten!) wichen den Lautsprechern und den Diskolichtern. Es begann die Abschlussparty mit dem Thema „P wie Party“. Alle kamen verkleidet und es gab viele abwechslungsreiche Kostüme wie Piraten, Puh der Bär, Petersilie oder Pizzalieferant. So wurde noch lange ausgelassen getanzt.

Auch der nächste Morgen begann wieder sehr früh. Nach einem guten Frühstück wurden Turnhalle und Mensa geputzt. Dann gab es noch eine kleine Abschlussrunde und es war wieder an der Zeit sich zu verabschieden. Für die Austauschschüler*innen war dies das vorletzte Rotex 1800 e.V.-Wochenende, bevor es zum großen „GoodbyeWochenende“ nach Havelberg geht.

Unser herzlicher Dank gilt an dieser Stelle dem Rotary Club Lüneburg Hanse, insbesondere dem Jugenddienstbeauftragten Bernd Heumann, sowie dem Rotary Club Lüneburg, die uns bei der Planung und Durchführung des Wochenendes großzügig unterstützt haben!

Am 2. Adventswochenende fand für Rotexer*innen, Rebounds und natürlich Inbounds das Weihnachtswochenende in Celle statt. Am Freitagnachmittag gelangten bei leichtem Schnee nach und nach alle zu unserer Unterkunft.

Nach Anmeldung, Begrüßung und dem Besprechen der Wochenendregeln, gab es bereits eine erste Überraschung für die Austauschschüler. Zu Fuß ging es zu einem ganz besonderen Weihnachtsmarkt auf einem Landgestüt. Neben dem für die Weihnachtszeit typischen Punsch und Essen, gab es dort vor allem Kunsthandwerk zu bestaunen, welches in den ursprünglichen Pferdeställen ausgestellt und zum Verkauf angeboten wurde. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die Veranstalter des „Advent im Landgestüt“, welche uns mit offenen Armen empfingen.

Als Neuerung wurde dieses Jahr die Reboundschulung eingeführt, also ein ganzes Wochenende, das sich komplett um die Rebounds, die gerade aus dem Austausch zurückgekehrten Austauschschüler, drehen sollte. Zuvor hatte es nur den Reboundabend gegeben, der einen Tag vor unserer JHV auf Gut Nienfeld stattfand und ein Abend in lockerem Beisammensein am Lagerfeuer darstellte. Dieses Mal hatte sich ein Team aus Rotexer*innen eine komplett neue Wochenendstruktur samt vier Workshops ausgedacht.
Am Freitagabend startete das Wochenende mit einem Buffet aus mitgebrachten Speisen, wie in guten alten Outboundzeiten also. Nachdem die Rotexer*innen erfolgreich ein paar Weichbodenmatten gegen die Rebounds

Vom 15.-17. September fand für unsere Inbounds ihr aller erstes Rotexwochende, das sogenannte „Welcome-Wochenende“, direkt am Steinhuder Meer statt. Nach der Ankunft der Rotexer*innen und Inbounds, wurden fleißig die Schlafplätze hergerichtet, wobei jeder einen Platz auf den heißbegehrten Weichbodenmatten erwischen wollte. Nach der Begrüßung durch den Vorstand und dem Abendessen, welches aus einem Buffet der mitgebrachten Speisen aller bestand, fand der „Candlelight-Talk“ statt.
Bei diesen Gesprächen setzen sich ein bis drei Rotexer*innen mit Austauschschüler*innen aus ihrem ehemaligen Gastland zusammen. So soll den Austauschschüler*innen die Möglichkeit gegeben werden, über ihre schönen Erlebnisse und Eindrücke, aber auch über eventuelle Probleme, zu reden und sich auszutauschen. Rotex 1800 e.V. schafft hierfür jedes Wochenende ein unabhängiges Forum in einer entspannten Atmosphäre.

Anschließend wurde der Abend von einigen Kennlernspielen abgerundet, damit sowohl die Austauschschüler*innen sich besser kennen lernen konnten, als auch wir Rotexer*innen die neuen Inbounds.

Das Rotex Jahr 2016/2017 wurde, wie schon seit vielen Jahren, auf dem Gut Nienfeld ausgeläutet. Beim Reboundabend am Freitag konnten die gerade wiedergekommenen Austauschschüler*innen (Rebounds) von ihren Erfahrungen berichten und sich untereinander über die Rückkehr nach Deutschland austauschen. Dabei ließ sich niemand die Laune von dem regnerischen Wetter verderben. Nach der ein oder anderen Pizza aus dem eigens angefahrenen Pizzatruck, rückten alle für einen Abend in der Scheune zusammen.

Am nächsten Morgen, nach der Abreise der Inbounds und einigen kalten Pizzen zum Frühstück (keine Sorge, Brötchen gab es auch), versammelten sich die anwesenden Rotex 1800 e. V. Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Neben zahlreichen Diskussionen zu aktuellen Themen aus dem Vereinsalltag wurden auch drei Ämter im Vorstand neu besetzt. Frauke de Buhr (Schriftführerin), Lukas Adolphi (Schatzmeister), sowie Birte Johanna Branning (Fünftes Vorstandsmitglied) gaben schweren Herzens ihr Vorstandsamt weiter.

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