Oh, wie schön war wieder die Outboundschulung in diesem Jahr. Zusammen mit der Sonne trudelten am Freitag, den 30.07.2017 auch die Outbounds zu unserer alljährlichen Outboundschulung in Helmstedt ein. Mit viel guter Laune starteten die rund 45 zukünftigen Austauschschüler*innen des rotarischen Jahres 2017/2018 am Freitag das Programm mit einem Deutschland Allgemeinwissenstest. In dem Test wurde der Wissensstand über die Kultur, Geschichte und Politik unseres Landes abgefragt und diente vorrangig zur Selbstreflektion. Wie viel weiß ich über mein Heimatland? Muss ich vielleicht noch einen Blick in Geschichtsbücher stecken, bevor ich in den Flieger steige? Diese Fragen dürften nach dem Test eine Antwort gefunden haben. Positiv überraschend lässt sich dieses Jahr einen überdurchschnittlich guten Wissenstand feststellen.
Anschließend wurden alle Outbounds in die abendliche Freizeit entlassen, nachdem sie gemeinsam die deutsche Nationalhymne gesungen hatten. Am Abend wurde sich in vielen kleinen Gruppen ausgetauscht und Tipps geholt. Die ganze Gruppe hatte sich das letzte Mal vollständig in Wernigerode beim Bewerberwochenende gesehen, was denn großen Wissensdurst unterstütze.

Pünktlich um 8:15 wurde der folgende Tag mit einem reichhaltigen Frühstück begonnen. Erholt und mit frisch getankter Kraft wurden die Outbounds am Samstag in verschiedenen Workshops auf ihr Austauschschuljahr vorbereitet. Die Workshops drehten sich um die Themen „Leben als Austauschschüler*in“, „Internationale Kommunikation“, „Benehmen im Ausland“. Um zwischen den vielen Input eine Pause zu schaffen und den Outbounds die Möglichkeit zu geben das neu erworbene Wissen zu verarbeiten, gab es zusätzlich einen Workshop, in welchem Pin’s für ihren Austausch gebastelt wurden.
Nach dem lehrreichen und doch auch kräftezehrenden Tag waren alle sehr froh, als am Abend bekannt wurde, dass das kalte Buffet, einer parallel stattfindenden Hochzeit für uns freigegeben worden war. Schnell wie ein Blitz stürmten die Teilnehmer*innen auf das Essen, doch leider war diese Absprache mit der Braut ohne die Zustimmung des Bräutigams getroffen worden. Nach einer anfänglichen Verwirrung wurde das Missverständnis jedoch geklärt und es konnte fröhlich weitergegessen werden. Den Schreck kann man sich wohl nur schwer vorstellen, wenn 50 Jugendliche das eigene Hochzeitsbuffet stürmen. Als kleine Wiedergutmachung bereiteten die Outbounds eine Überraschung für das frisch gebackene Hochzeitspaar vor. Still und leise wurde ein Klavier auf den Gang geschoben und nachdem das Brautpaar unter einem Vorwand aus dem Saal gelockt wurde, sangen alle Outbounds zusammen „All of Me“ von John Legend. Welch ein schöner Abschluss für ein so gelungenen Tag!

Sonntag durfte Rotex 1800 e.V. sich dann zurücklehnen und die Verantwortung an Rotary übergeben. Diese stellten am Sonntag in Königslutter wieder eine tolle Abschlussveranstaltung zusammen. Mit vielen letzten Ratschlägen und Hilfestellungen, sowie einem neuen Deutschlandrucksack, in welchem die Outbounds eine Deutschlandflagge, ihre Visitenkarten und vieles mehr finden konnten, wurden die zukünftigen Austauschschüler*innen in die Welt verabschiedet. Auch der, für den Jugendaustausch so typische Blazer wurde ausgegeben. Nur wenige Augen blieben trocken, bei diesem emotionalen Abschied.
Wir wünschen den Outbounds ein wunderbares, spannendes und lehrreiches Jahr und freuen uns schon sehr darauf alle in einem Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Genau drei Wochen nach Ende der erfolgreichen EuropaTour im April fand vom 05.-07. Mai bereits die nächste Rotex-Veranstaltung statt, das EuropaTour-Revival-Wochenende in Nienburg an der Weser. Neben den Inbounds waren auch zum ersten Mal die Outbounds bei einem „regulären“ Rotex-Wochenende anwesend.

Während der Austausch für die Outbounds nun immer näher rückt und für einige nur noch wenige Wochen entfernt ist, sieht die Situation bei den meisten Inbounds andersherum aus. Für die Winter-Inbounds ist bereits ein Großteil ihrer Zeit in Deutschland vergangen und mit der EuropaTour wurden die letzten Wochen in Deutschland eingeläutet. Doch davon ließen sie sich die Stimmung auf dem Wochenende nicht verderben und schwebten stattdessen noch auf dem „Hoch“ der EuropaTour, die für viele das Highlight ihres bisherigen Austausches darstellte. Auf dem Wochenende wurde

Fragt man in Rotex-Kreisen nach dem Lieblingswochenende der Rotexer, antworten viele wie aus der Pistole geschossen: „Havelberg!“ Und all jene Havelberg-Fans hatten Glück, denn am vergangenen Wochenende fand die 18. Ausgabe des Wochenendes statt.

Nach teilweise mehr als fünf Stunden Zug- und Busfahrt sind am Freitagnachmittag Rotexer, Inbounds und Outbounds auf der Spülinsel, einer kleinen Insel mitten in der Havel, angekommen. Viele waren mit gemischten Gefühlen angereist: Neben der Vorfreude aller Teilnehmer auf das Wochenende waren einige Inbounds auch traurig, denn das Treffen in Havelberg ist für sie das letzte Rotex-Wochenende ihres Austauschjahres, somit haben auch die Outbounds in Havelberg das letzte Mal die Gelegenheit, die Inbounds zu sehen und ebenfalls an den Rotexern geht der Abschied von den Inbounds nicht spurlos vorbei.

Doch als sich alle bei der Ankunft in Havelberg in die Arme fielen und sich über das Wiedersehen freuten, wurde die Stimmung sofort wieder positiv und die Vorfreude auf ein tolles Wochenende überwog.

Nachdem sich alle im Schlafraum eingerichtet hatten und die mitgebrachten Speisen am Buffet verspeist hatten, gab es auch schon den ersten Überraschungsprogrammpunkt: ein nächtlicher Ausflug ins

Wie jedes Jahr im Februar hieß es auch dieses Jahr wieder „Das Schloss ruft!“ und so trafen sich vom 17.-19. Februar die Rotexer und Inbounds zum Faschingswochende im Schloss Hundisburg.

Am Freitagnachmittag trafen die 56 Inbounds am Bahnhof in Haldensleben (Sachsen-Anhalt) ein und wurden von Rotariern des RC Haldensleben per „Shuttle-Service“ zum Schloss gebracht. Dort war die Wiedersehensfreude groß und zusammen mit den Rotexern, die auch zahlreich erschienen waren, genossen die Austauschschüler das Beisammensein in imposanter Atmosphäre.

Für das Abendessen kochten die Rotexer Nudeln und Tomatensoße - bei immerhin 70 Teilnehmern und einer kleinen Küche keine einfache Aufgabe! Doch mit dem altbewährten Rotex-Spirit wurde auch diese Aufgabe gut bewältigt und die Inbounds konnten nach dem leckeren Essen sofort zum Candle-Light-Talk übergehen. Für viele der Austauschschüler markierte dieses Wochenende die „Halbzeit“ in ihrem Austausch, sodass dies eine gute Gelegenheit war, das bereits Erlebte zu resümieren und sich einige Dinge für ihre nächsten Monate in Deutschland vorzunehmen.

Am Samstagmorgen ging es schon früh weiter, denn die Austauschschüler

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