Autor: paul.schuberth

  • Wolfsburg 2022 – Outbound-Schulung

    Wir freuen uns, dass wir nach zwei Jahren Coronapause endlich wieder 45 Outbounds auf ihren Austausch vorbereiten
    konnten. Am Freitag, den 08.07.2022, trudelten nach und nach die motivierten Outbounds zu unserer Outboundschulung in
    Wolfsburg ein. Nach der Ankunft in der Jugendherberge lernten sich die Outbunds ein zweites Mal kennen – seit dem
    Bewerberwochenende im Februar war schließlich eine ganze Weile vergangen. Nach dem Abendessen wurde wie jedes Jahr ein
    Deutschland-Allgemeinwissenstest geschrieben, der vor allem den Wissenstand über die deutsche Kultur, die Geschichte und
    die Politik abfragt. Und in erster Linie der Selbstreflektion dient. Dieser Test fiel wie jedes Jahr sehr
    unterschiedlich aus.

    Am nächsten starteten die Outbounds in Kleingruppen ihre Workshops, die sie auf ihr Austauschjahr vorbereiten. Die
    Workshops drehten sich um die Themen „Leben als Austauschschülerin“, „Internationale Kommunikation“ und „Benehmen im Ausland“. Damit die Austauschschülerinnen zwischen dem vielen Input auch eine Pause bekommen und ihr Wissen gut
    verarbeiten können gibt es wie jedes Jahr den beliebten Bastelworkshop, in dem Pins für den Austausch gemacht werden.

    Nach Beendigung der Workshops hatten unsere Outbounds Zeit, ihren Nachmittag frei zu gestalten. Highlights waren
    aufgrund des sonnigen Wetters Eisessen und Volleyball spielen. Außerdem tauschten sich viele der Outbounds im Rahmen
    unserer Candle-Light-Talks über ihre bevorstehende Reise aus. Wie gut sprecht ihr die Sprache? Habt ihr schon Kontakt zu
    Eurer Gastfamilie? Hierbei wurden auch Fragen zur Sicherheit, zur Kultur und (ganz wichtig) Handytarife im Ausland
    gestellt.

    Sonntag haben wir die uns anvertrauten Austauschschülerinnen und die damit verbundene Verantwortung wieder an Rotary übergeben. Die Rotarierinnen stellten am Sonntag in Wolfsburg wieder eine tolle Abschlussveranstaltung zusammen. Mit
    vielen letzten Ratschlägen und Hilfestellungen, sowie einem neuen Deutschlandrucksack, in welchem die Outbounds ihren
    Blazer, eine Deutschlandflagge, ihre Visitenkarten und vieles mehr finden konnten, wurden die zukünftigen
    Austauschschüler*innen in die Welt verabschiedet. Nur wenige Augen blieben trocken bei diesem emotionalen Abschied. Wir
    wünschen den Outbounds ein wunderbares, spannendes und lehrreiches Jahr mit vielen Höhen und freuen uns schon sehr
    darauf, sie alle in einem Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

  • Rotex Academy: Rotex für Fortgeschrittene

    Einer der wichtigsten Punkte des Rotex Engagements ist der Austausch von Wissen und Erfahrungen. Bei Rotex geht es darum, voneinander zu lernen. Eines der wichtigsten Projekte dafür ist die Rotex Academy. Bei dieser Reihe von Workshops sollen die neuen Rotex Mitglieder, welche coronabedingt noch keine Austauschschüler:innen betreuen durften, auf die Aufgaben von Rotex vorbereitet werden. Nach dem ersten Teil dieser Reihe im März, der die Grundlagen zu Rotex und die Wochenendplanung sowie Grundlagen zur rotarischen Familie vermitteln sollte, ging es im zweiten Teil um die Planung und Organisation der Europatour sowie Erste Hilfe.

    Die Rotex Academy für Fortgeschrittene war seit Langem das erste Projekt, das wieder in Präsenz stattfand. Dabei trafen sich 13 Mitglieder des Rotex 1800 e.V. vom 14. – 15.05.2022 in einer Jugendherberge in Wolfsburg. Dabei wurde allen schnell klar, wie allen die Treffen in Präsenz gefehlt hatten, denn man konnte sich so besser miteinander austauschen und spürte die Gemeinschaft des Rotex 1800 e.V.

    Im ersten Workshop nahmen wir uns die Europatour. Bei der Europatour handelt es sich wahrscheinlich um die Königsdisziplin von Rotex 1800: Sie wird ausschließlich vom Rotex 1800 e.V. organisiert und führt die
    Austauschschüler:innen drei Wochen lang durch viele verschiedene Städte Europas. Die Workshop-Leiter:innen Christina und Lenny erklärten, wie diese Tour organisiert wird und worauf dabei zu achten ist. Verschiedene Mitglieder konnten dabei von ihren Erfahrungen mit der Europatour berichten und machten den neuen Rotexer:innen Lust, sich an dieser zu beteiligen.

    Im zweiten Workshop ging es um das Thema Erste Hilfe. Diese ist besonders wichtig, um Rotex-Mitglieder auf Notfälle vorzubereiten, die speziell auf Wochenenden oder Rotary-Veranstaltungen auftreten können. Beispielsweise übten die Mitglieder, wie man mit Unterkühlungen oder Blutungen umgeht. Das Besondere an diesem Workshop war, dass er von einem neuen Rotex Mitglied geleitet wurde, das als Nebenjob Erste Hilfe Kurse gibt und den Workshop gut und unterhaltsam gestaltete.

    Zum Schluss der Veranstaltung wurde allen Teilnehmenden noch ein
    Schnulliabzeichen für ihre Teilnahme an der Rotox Academy überreicht („Schnulli“ ist eine scherzhafte Bezeichnung für Inbounds). So endete die erste
    Präsenzveranstaltung, die viel von dem klassischen Rotex Gefühl aufleben ließ.
    Die Workshops kamen bei den Mitgliedern sehr gut an und jeder konnte für sich etwas mitnehmen. Außerdem war es aufregend, sich einfach mal wieder zu sehen und Austausch-Erfahrungen wiederaufleben zu lassen. Im Juli wird es dann mit dem letzten Teil der Rotex Academy Reihe weitergehen.

    Besonders bedanken möchten wir uns dafür bei den Organisator:innen und
    Workshopleiter:innen, die diese Rotex Academy möglich machten.

    ~ Leo

  • Rotex Academy: Rotex für Anfänger

    Eine der größten Herausforderungen für eine Rotex-Vereinigungen in dieser Zeit ohne AustauschschülerInnen ist das Erhalten von Wissen. Wissen, das sich Mitglieder schon seit der Vereinsgründung vom Rotex 1800 e.V. im Jahr 1989 angeeignet haben: Über Wochenendorganisationen, den besten Umgang mit den Inbounds, interne Abläufe und so weiter. Damit dieses Wissen nicht verloren geht, haben wir die Rotex Academy ins Leben gerufen: Eine Workshop-Reihe, die zur Wissensweitergabe von erfahrenen RotexerInnen an die jüngeren Mitglieder unseres Vereins dient.

    In drei Workshop-Terminen im März, Mai und Juli diesen Jahres wollen wir sowohl digital als auch in Präsenz alle Elemente der Rotex Arbeit beleuchten. Los ging es am 12.03. mit dem ersten Teil: „Rotex für Anfänger“. Drei Workshops zu den Themen „Rotex“, „Die Rotarische Familie“ und „Wochenendorganisation“ standen auf dem Programm. Auch wenn die Teilnehmendenzahl mit 12 Mitgliedern recht überschaubar war, kamen die Workshops sehr gut an und die jüngeren Rotexer:innen unseres Vereins lernten, was genau die Aufgaben des Vorstands vom Rotex 1800 e.V. sind, wie Rotary Deutschland im globalen Rotary-Netzwerk positioniert ist und wie man reagiert, wenn ein Inbound auf einem Wochenende Alkohol konsumiert hat.

    Auch wenn viele dieser Fragen für die „Silberrücken“ der Rotex-Vereinigungen banal erscheinen mögen – wichtig sind sie auf jeden Fall. Um dennoch auch einen Mehrwert für die erfahreneren Mitglieder zu bieten, richten sich die nächsten beiden Workshop-Termine „Rotex für Fortgeschrittene“ und „Rotex für Profis“ auch an langgediente Rotexer:innen. Unter anderem gibt es einen Rotex-spezifischen Erste-Hilfe-Kurs, detaillierte Infos zur EuropaTour vom Rotex 1800 e.V. und Tipps, wie Austausch nachhaltig gestaltet werden kann. Selbstverständlich wird auch die optimale Repräsentation auf Conventions durch Rotexer:innen thematisiert.

    Übrigens: Als besonderes Element der Rotex Academy haben wir uns eine kleine Belohnung überlegt. Nimmt man an einer Rotex Academy-Session teil, qualifiziert man sich für den „Bronzenen Schnulli“ (in unserem Distrikt werden Inbounds gelegentlich als „Schnullis“ bezeichnet), der am Ende der Rotex Academy im Juli verliehen wird. Nach zusätzlicher Teilnahme an „Rotex für Fortgeschrittene“ winkt der „Silberne Schnulli“, und nach erfolgreichem Abschluss von „Rotex für Profis“ kann man die höchste Ehre des Rotex 1800 e.V. sein Eigen nennen: Den „Goldenen Schnulli“.

    Ein besonderer Dank gebührt selbstverständlich den Workshopleiter:innen. Vielen Dank für Euer Engagement!

  • Uelzen 2019 – Weihnachtswochende

    Deutschtest, Ländermesse, Schlittschuhfahren und Ländermesse -das alle an nur einem Wochenende? Genau! Und zwar auf dem Weihnachtswochenende in Uelzen.

    Alle Jahre wieder – zumindest fast – waren wir am dritten Adventswochenende in Uelzen zu Gast und verbrachten ein
    weihnachtliches Wochenende mit den Inbounds. Nach dem typischen Programm des Freitags, bestehend aus Anreise, Anmeldung,
    Begrüßung, Büffet, Candlelighttalk und Spielen am Freitagnachmittag und -abend, gingen die meisten der
    Austauschschüler:innen freiwillig etwas früher ins Bett als gewohnt.

    Nach dem Frühstück stand nämlich der Deutschtest an, für den alle fit sein wollten, die Aufregung war einigen deutlich
    anzusehen, nachdem die Zähne geputzt waren, ging es mit einem Stift gewappnet pünktlich los und innerhalb einer Stunde
    konnten die Austauschschüler:innen zeigen, ob ihr deutsch schon gut genug für die Europa Tour ist. Nach dem
    Gehirntraining und einer ausgedehnten Mittagspause ging es als Kontrastprogramm nach draußen. Auf der Schlittschuhbahn
    konnten drehten die einen Pirouetten, während die anderen sich noch etwas ängstlich am Rande der Bahn festhielten. Kein
    Wunder, für einige der Austauschschüler:innen war es das erst mal auf dem Eis, umso freudiger hingen sie sich jedoch
    später in eine von Rotex angeführten Polonäse, einmal quer über das Eisfeld.

    Am Nachmittag ging es in Kleingruppen auf den Weihnachtsmarkt, um sich etwas mit gebrannten Mandeln und Kinderpunsch zu
    stärken, denn am späten Nachmittag musste fleißig geprobt werden, denn nur wer am Abend etwas aufführte, würde auch ein
    Geschenk vom Weihnachtsmann bekommen. Gesagt getan, in kreativen weihnachtlichen Kostümen wurden unserem Weihnachtsmann
    Theaterstücke und Zaubertricks aufgeführt und Weihnachtslieder aus der ganzen Welt vorgesungen. Tanzend auf der einen
    Seite der Halle oder in kleinen Grüppchen verteilt auf der anderen Seite wurde der Abend ausgeklungen.

    Auch für den Sonntag stand noch ein wichtiger Programmpunkt an, die Outbounds, welche zwei Wochen vorher ihren
    Ländervorschlag erhielten, kamen mit ihren Eltern und Geschwistern, um sich über ihr zukünftiges Gastland zu informieren
    und gleichzeitig die derzeitigen Inbounds und ihre Länder etwas kennlernen. Gemeinsam wurde gelacht, gesungen und
    getanzt! Viel zu schnell ging somit auch das letzte Inboundwochenende dieses Jahres vorbei.

    Besonders bedanken möchten wir uns beim Rotary Club Uelzen für die Unterstützung in der Organisation und Verpflegung des Wochenendes!

  • Halle 2019 – Welcome Camp

    Über die deutsche Sprache, Politik, Geschichte, Kultur, Europa und warum es den
    Jugendaustausch braucht:

    Vielen Dank für die Unterstützung des Rotary Club Merseburg, Rotary Club Halle/Saale und Rotary Club Georg Friedrich. Außerdem ein riesiges Dankeschön an unsere Organisatorinnen von Rotex Seite, Merit und Sina Gussek!

    Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr das Welcome Camp in Halle an der Saale statt. Für eine Woche in den Herbstferien reisten unsere Inbounds mit dem Zug nach Halle, um nicht nur sich und uns Rotexer:innen zu Beginn ihres Austausches besser kennenzulernen, sondern auch ihr Gastland. So entstand ein buntes Programm aus Deutschunterricht von externen Deutschlehrerinnen und Workshops zu dem Themen Geschichte, Politik, Deutschland und Europa/EU. Ganz besonders war der Freitag, für einen Tag ging es nach Berlin, um die Hauptstadt unter anderem in einer Rallye zu erkunden und den Bundestag zu besichtigen.

    Während der Woche musste so in einem Raum der Umriss einer Deutschland Karte mit Flüssen, Städten und Gebirgen gefüllt werden, während im Nachbarraum der spannenden Infos der Weimarer Republik vermittelt wurden. Für genügend Abwechslung wurde durch beispielsweise eine Talentshow und der Besuch einer Bowlingbahn gesorgt.

    Der Mittwoch sollte dabei jedoch den ersten Highlight-Tag bilden, geplant war der Besuch des Bergzoos und eine Stadtführung, sowie ein Abend zusammen mit unterstützenden Rotariern und Sponsoren. Kurz vor der Rückkehr an der Jugendherberge, nach den Deutschkursen und vor dem Mittagsessen, erreichte uns jedoch die schreckliche Nachricht eines terroristischen Anschlags in Halle, unweit entfernt von unserer Jugendherberge, ein Attentat, motiviert aus Menschenhass und Antisemitismus. Den Austauschschüler:innen zu erklären wie es zu solch einem grausamen, menschenverachtenden Ereignis, mitten in Europa kommen konnte, fiel uns schwer. Am darauffolgenden Donnerstag nahmen Rotexer:innen und Austauschschüler:innen gemeinsam mit den Bürger:innen der Stadt Halle an einer Gedenkveranstaltung teil.

    Gerade tragische Ereignisse wie dieses, zeigen warum wir auch im Jahre 2019 den Jugendaustausch brauchen. Denn Völkerverständigung muss passieren, unabhängig von der Religion, Herkunft oder Hautfarbe eines Menschen, stattdessen sollten wir alle die Offenheit besitzen andere Menschen zuzuhören und ihre Kultur zu verstehen. Genau so sehen wir es jedes Jahr aufs Neue an den Austauschschülern, aus einer bunten, fremden Gruppe im August, wächst während des Jahres eine Familie zusammen. Was wir aus dem neunten Oktober mitnehmen sollten, ist somit keine Angst vor neuem, sondern den Mut auf andere Menschen
    unvoreingenommen zuzugehen.

  • Hipp, Hipp, Hurra!

    30 Jahre Rotex 1800 e.V., das musste in Wolfenbüttel gefeiert werden!

    Dieses Jahr hat sich als ein sehr Besonderes erwiesen. Wir konnten nicht nur
    wundervolle Wochenenden mit den Inbounds, Outbounds und Rebounds verbringen,
    zwei Europatouren veranstalten und an der Rotary International Convention in
    Hamburg teilnehmen, sondern hatten auch ein wichtiges Jubiläum.

    Am 31. August trafen sich aktive und passive Vereinsmitglieder im Sternhaus in
    Wolfenbüttel um unser dreißigjähriges Bestehen gebührend zu feiern. Der Abend
    begann mit der Vorstellung aktueller Projekte und Entwicklungen in Verbindung
    mit einigen Reden. Hier ist die Rede unseres Ehrengastes Ekkehard Musick, über
    den Einfluss von Rotex auf den rotarischen Jugendaustausch, besonders
    hervorzuheben.

    Nun begann mit der Stürmung des riesigen Buffets der spaßige Teil des Abends.
    Die danach folgenden EuropaTour-Spiele sorgten bei allen für große Begeisterung
    und viele Lachanfälle. Später wurde, trotz der Hitze, das Tanzbein zu Musik aus
    aller Welt geschwungen.

    Mitten in der Nacht gab es sogar noch eine Überraschung: Ein Eiswagen fuhr vor,
    welcher alle mit einer ordentlichen Portion Eiscreme versorgte.

    Bis in die späten Abendstunden, oder man könnte sogar sagen, bis in die frühen
    Morgenstunden wurde gefeiert und getanzt.

    Ein herzliches Dankeschön an Birte Branning, Alex Fritzsche, Theresa Bettecken-Steffen und Lennart Jörgensen, die als Organisatoren der Feier einen unvergesslichen Abend für alle Anwesenden geschaffen haben!

  • Moin Hamburg!

    Anfang Juni fand die jährliche Rotary International Convention (RIC) in Hamburg statt, also quasi vor der Haustür des
    Distrikts 1800. Die Gelegenheit eine RIC zu Besuchen und an dieser aktiv teilzuhaben wollten sich auch rund 20 unserer
    Rotexer:innen nicht entgehen lassen. Nach einem gemütlichen Vortreffen in Lüneburg reisten ging es zusammen mit dem Zug
    nach Hamburg, noch vor der eigentlichen Convention, welche traditionell am Samstag beginnt und am Sonntag offiziell
    eröffnet wird, stand die Youth Exchange Officers Preconvention an.

    Bei dieser kommen Jugenddiestbeauftragte aus der ganzen Welt zusammen und sich über den rotarischen Jugendaustausch
    auszutauschen und diesen gemeinsam zu verbessern. Was während der gesamten Preconvention auffiel, die Rotexer:innen aus
    1800 waren immer dabei und nutzen die Gelegenheit in den Breakoutsessions ihr Wissen und ihre Erfahrungen an Rotarier
    weiterzugeben oder in den dazwischenliegenden Pausen um Rotariern aus der ganzen Welt zu zeigen wie essentiell die
    Arbeit von Rotex für den Jugendaustausch ist und wie genau unsere Veranstaltungen im Gebiet des Distrikts 1800
    organisiert und gestaltet werden. So wurden innerhalb der ersten drei Tage viele Bekanntschaften geschlossen und
    Visitenkarten mit neugierigen Rotariern ausgetauscht. Nach dem Ende einer tollen Preconvention wurde die Gelegenheit
    außerdem genutzt für ein Treffen von Rotex International, denn so stark unser Auftreten aus 1800 auch war, nutzen
    schönerweise andere deutsche und international Rotexer:innen die Gelegenheit an der Preconvention teilzunehmen und diese
    mitzugestalten. Mit dem Beginn der offiziellen Convention nutzen auch die Rotexer:innen die Gelegenheiten sich im „House
    of Friendship“ umzuschauen, sich Vorträge zu den diversesten Themen anzuhören oder eine Schicht am Informationsstand zum
    Jugendaustausch zu übernehmen. Insgesamt konnten viel neues Wissen rund um das rotarische Leben gesammelt und
    weitergeben werden. Und egal ob Rebound oder schon langjähriges Mitglied, jeder unserer teilnehmenden Rotexer:innen hat
    sich während der gesamten Convention stets motiviert eingebracht und mal wieder gezeigt mit wie viel Leidenschaft wir
    den Jugendaustausch immer weiter verbessern wollen und können. Und auch wenn der Austausch überall auf der Welt etwas
    anders funktioniert, besteht dennoch das Kernziel, dass aus den jugendlichen Outbounds junge Erwachsene werden, welche
    reich an positiven Erfahrungen und Erlebnissen aus ihrem Austausch zurückkommen und die Völkerverständigung vereinfachen
    und antreiben.

  • Hildesheim 2019 – EuropaTour Revival

    Nachdem unsere Inbounds für drei Wochen die Zeit auf den beiden Europa Touren genossen haben, hatten sie die Chance
    sich auf dem diesjährigen Europa-Tour- Revival-Wochenende in Hildesheim wiederzusehen, wie vorher auch war das
    Wochenende mit dem „Tag der Hilfsbereitschaft“ zusammengelegt. Die Outbounds waren auch mit dabei und nutzten die
    Möglichkeit den Inbounds über ihre Länder auszufragen.

    Nach der Anreise den Rotexer*innen fanden sich die Out- und Inbounds langsam in der Halle des Gymnasium Andreanum in
    Hildesheim zusammen. Das Wochenende wurde wie bekannt mit Regeln, Abendessen und Candlelight-Talk eröffnet. Mit Möhren
    ziehen und Steh-Bock-Lauf-Bock beendeten wir den Abend auf spielerische Weise.

    Um 22 Uhr wurde noch eine interne Mitgliederversammlung einberufen um über Kostenzuschüsse für die Rotary
    International Convention abzustimmen.

    Am Samstag stand als Rahmenprogramm der „Tag der Hilfsbereitschaft“ an, wo die In- und Outbounds in der Fußgängerzone
    der Innenstadt von Hildesheim um Spenden zur Unterstützung von Flüchtlingen aus Venezuela baten. Der Nachmittag war,
    trotz schlechtem Wetter, ein voller Erfolg. Im Spendentopf waren über 1400€ zusammengekommen. Als das Spendensammeln
    erfolgreich beendet wurde, gab es im Gildesaal des Knochenhaueramtshauses ein leckeres Mittagessen, das mit Singen und
    Musizieren abgerundet wurde. Zum Nachmittag hin hatten die In- und Outbounds Freizeit. Am frühen Abend gab es dann
    Vorträge und Bilder von Inbounds über die Europatour.

    Es wurde viel gelacht und sicherlich beim Rückblick die ein oder andere Träne ver- gossen. Nach der altbekannten
    Sandwichbar als Abendessen wurde über gemeinsame Gruppenspiele die Mottoparty „Pretty in Pink“ eingeleitet.

    Der letzte Tag des Wochenendes fing wieder früh um 8 Uhr an. Nach dem Frühstück und dem gemeinsamen Aufräumen der
    Sporthalle, ging es zum Michaelishügel, um einen Friedensbaum zu pflanzen. Aufgrund des schlechten Wetters am Vortag
    wurde die Pflanzaktion auf Sonntag verschoben. Bei schönem Wetter halfen die In- und Outbounds den Baum in die Erde zu
    setzen. Die Aktion verdeutlichte allen die Signifikanz von Umwelt, Toleranz und eines Wir-Gefühls, nicht nur mit der
    Pflanzung des Apfelbaumes, sondern auch durch die Spendensammelaktion am Samstag. In einer großen letzten Abschiedsrunde
    wurden alle verabschiedet und mit einigen Umarmungen und Fotos das Wochenende beendet

  • EuropaTour 2019

    Die 21. EuropaTour ist vorbei und in den sozialen Medien lassen die Austauschschüler:innen die Tour Revue passieren.
    Aber Halt, wir sprechen hier von TourEN! Denn wenn es nicht genug Plätze auf einer Tour gibt, dann wird einfach eine
    Paralleltour organisiert und noch ein anderer Distrikt eingeladen. Insgesamt machten 93 Austauschschüler:innen, Dank
    Rotex 1800 e.V. Europa unsicher.

    Die Inbounds und Tour Guides aus den Distrikten 1800, 1880 und 1900 trafen sich am 17. März 2019 in Hannover und
    Magdeburg. Von dort ging es am nächsten Tag los: Die West-Tour hatte ihren ersten Stopp in Brüssel und für die Ost-Tour
    ging es direkt nach Prag. Innerhalb von drei Wochen und bei größtenteils unglaublich gutem Wetter wurden zwölf Städte in
    sieben Ländern besucht. Die Gruppen folgten der gleichen Route in entgegengesetzten Richtungen. Nach einer aufregenden
    ersten Halbzeit fand in Rom dann das große Wiedersehen der beiden Touren statt. Einen ganzen Tag und zwei Nächte hatten
    die Austauschschüler:innen Zeit, sich auszutauschen und zusammen die Stadt zu erkunden. Die gemeinsame Papstaudienz auf
    dem Petersplatz durfte natürlich nicht fehlen.

    Und schon gingen die Reisen weiter. Der Eiffelturm, die Wiener Hofburg, die Rialtobrücke, die berühmte Pont d’Avignon
    und viele andere Sehenswürdigkeiten wurden bestaunt und fotographiert. Mit ein paar Runden Pony-Game und dem Geschrei
    dutzender Inbounds „Ich sag Europa – ihr sagt Tour: Europaaaa! Touuuuuur!“ wurde jede Stadt begrüßt und wieder
    verabschiedet. In Brügge und in Prag gingen letztendlich die Reisen zu Ende. Es waren Wochen, in denen Freundschaften
    entstanden und gefestigt wurden und jeder einzelne etwas über sich und die Vielfältigkeit Europas gelernt hat. Alle
    freuten sich wieder auf das eigene Bett, aber insgeheim wünschte sich bestimmt jede*r die Mehrbettzimmer und die
    Sandwich-Bar zurück.

    Ein ganz besonderer Dank geht an die Tour-Leitung Sophie Richter und Ronja Ganster, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz
    diese Doppel-Tour möglich gemacht haben. Ohne ihren Einsatz hätten wir etwa 30 Austauschschüler:innen Zuhause lassen
    müssen. Nur Dank ihres Engagements kann Rotex 1800 e.V. seinen Service im Rahmen des Rotary Jugendaustausches
    aufrechterhalten und immer neue Herausforderungen meistern. Darüber hinaus danken wir auch ganz herzlich allen weiteren
    Unterstützer*innen der Touren sowie unseren Tour Guides, die durch ihren Einsatz und ihre Unterstützung für ein Lächeln
    im Gesicht eines jeden gesorgt habe. Vielen Dank!

  • Hundisburg 2019 – Faschingswochende

    Wie jedes Jahr im Februar fand auch dieses Jahr unser Faschingswochenende wieder auf der Hundisburg, vom 22.- 24.02
    statt.

    Begonnen hat das Wochenende bereits Freitagvormittag, als sich die Inbounds in Braunschweig getroffen haben, um
    zusammen, mit dem Projekt Baum des Jahres, Bäume zu pflanzen. Danach ging es mit dem Bus zur Hundisburg, wo schon die
    RotexerInnen gewartet haben.

    Nach dem Beziehen der Zimmer und einer leckeren Sandwich-Bar als Abendessen, haben wir uns zu dem gemütlichen
    Candle-light Talk in kleinen Gruppen zusammen gefunden, um über Sorgen und Probleme, aber auch schöne Momente im
    Austausch zu reden.

    Noch müde vom anstrengenden Vormittag, wurde es schon früh ruhiger, bis dann um 1 Uhr wirklich alle in den Betten
    lagen.

    Am nächsten Morgen ging es auch bald mit dem Bus nach Hötensleben zur Grenzstation los, wo die AustauschschülerInnen
    einer Führung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze interessiert zuhörten.

    Anschließend ging es mit den Tourguides zu unserer nächsten Station weiter. Im Museum der Gedenkstätte Marienborn
    hatte die Gruppe die Möglichkeit einige der alten Gebäude zu besichtigen und viele Fragen zu stellen, um sich besser
    vorstellen zu können, wie es hier vor noch 30 Jahren ausgesehen hat.

    Während die Inbounds mehr über unsere Geschichte gelernt haben, sind einige der RotexerInnen im Schloss geblieben, um
    sich mit dem Europa-Tour-Team 2019 zu treffen und Vorbereitungen sowie Planungen zu erledigen, bevor es am 17. März
    wieder losgeht mit dem Abenteuer Europa.

    Das Wochenende wurde ebenfalls noch einmal genutzt, um das mittlerweile altbekannte Pony-Game vor der Europa-Tour zu
    üben.

    Nach dem Abendessen wurde es hektisch in der Hundisburg. Alle waren mit ihren Kostümen und dem dazugehörigen Schminken
    für unsere Kostümparty beschäftigt. Es wollte schließlich jeder den Kostümwettbewerb gewinnen. Von Cowboys, Hunden,
    Marines und Glitzerkleidern haben am Ende Mateo und Nazarena, die sich als Amor verkleidet hatten, gewonnen.

    Am nächsten Morgen wurde zusammen die Burg aufgeräumt und geputzt bevor es mit dem Zug wieder zurück nach Hause ging.

    Alle sind schon aufgeregt, denn das nächste Mal, wenn sie sich sehen, wird der Beginn der Europatour sein.